Der Buchweizen, oder auch “Hadn” genannt ist eine sehr beliebte Pflanze im Jauntal, der Heimat des Klopeinersees.
Der Buchweizen trägt jedoch einen verwirrenden Namen, denn er ist eigentlich ein Knöterichgewächs.
Der Hadn ist also nicht mit dem Weizen verwandt, sondern mit der Rhabarberpflanze. Früher war der Buchweizen auf den Äckern des Biohof Tomic eine Zweitfrucht. Doch durch den hohen Beliebtheitsgrad entwickelte er sich in der Fruchtfolge zur Hauptfrucht.

Der Buchweizen wird seit jeher als Kraftkorn verwendet. Durch seine Eigenschaft so hart wie Weizen zu werden und durch seinen Mehlkörper hat er sich zu einem nahrhaften Speisegetreide entwickelt. Seit einigen Jahren mahlen wir unseren Buchweizen, der leicht rosa blüht, in einer eigenen Mühle. Somit können wir einen Kontakt mit anderen Getreidesorten beim Mahlen ausschließen. Am Biohof Tomic verwenden wir dafür eine Steinmühle die das Korn schonend vermahlt.

Bei uns am Biohof wird der Buchweizen mit der Schale vermahlen. Somit bekommt das Mehl seine typische dunkle Farbe. Die Kleie, auch “Lischen” genannt muss durch eine anschließende Siebung entfernt werden da diese nicht genießbar ist. Sie schmeckt nach Pappe und wird vom Körper auch wieder als ganzes ausgeschieden.

Er wird häufig als Sterz verwendet. Doch mit ihm lassen sich auch prima Nudeln, Kuchen oder Paniergerichte zubereiten.